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Ibacher Säge

Gemeinde Ibach

Die Firma Lignotrend, Bannholz, beabsichtigt, die alte Ibacher Säge zu modernisieren und am Standort ein Kompetenzzentrum für die Verarbeitung der Schwarzwälder Weißtanne aufzubauen. Das Vorhaben gilt als Modellprojekt im Biosphärengebiet Südschwarzwald; die Gemeinde Ibach, die Forstbehörde und verschiedene Verbände unterstützen den Aufbau der geplanten „Weißtannen-Manufaktur“ Ibacher Säge. Auf rund 5 ha Fläche sollen die Weißtannenstämme gelagert, fachgerecht und sortenrein gesägt, getrocknet und zu Halbfertigprodukten verarbeitet werden. Trotz des positiven umweltrelevanten Ansatzes ist die Realisierung des geplanten Sondergebiets ebenfalls aus umweltbezogenen und artenschutzrechtlichen Aspekten relativ kompliziert. Zwischenzeitlich wurde eine Ausgleichsfläche gefunden. Die Herstellung und Pflege eines Refugiums für die im Schwarzwald in ihrem Bestand höchst gefährdete Auerhuhn-Population wurde von den Fachbehörden als sinnhafte Ausgleichsmaßnahme anerkannt.

Die Stadtbau Lörrach ist von der Gemeinde Ibach beauftragt, nach Maßgabe des vom Büro GaLaPlan, Todtnauberg, erarbeiteten Umweltberichts den Bebauungsplan zu erarbeiten und die Änderung des Flächennutzungsplans im Parallelverfahren vorzubereiten. Der Bebauungsplanentwurf wird im zweiten Quartal 2020 offengelegt, der Wirksamkeitsbeschluss zur punktuellen Änderung des Flächennutzungsplanes soll im Mai 2020 vom Gemeindeverwaltungsverband beschlossen werden.

In Zusammenarbeit mit dem Büro Kunz GalaPlan, Todtnauberg.

Fakten

Auftraggeber Gemeinde Ibach
Gebietsgröße 2,59 Hektar
Verfahren Vollverfahren
Verfahrensstand abgeschlossen